Schnellkontakt

Praxis Dr. med. Alexander Wähning
Facharzt für Augenheilkunde
Kölner Str.6-10
50126 Bergheim/Erft
Tel.: 02271-43493
Fax:02271-678479
info@ihr-augenarzt.info
(Terminabsprache nur telefonisch)

Sprechstunde

Montag bis Freitag
7.30-12.00
Montag, Dienstag, Donnerstag
14.00-18.00
(nur nach Vereinbarung)

Termin vereinbaren



Notfallnummer

Augenärztlicher Notdienst
im Rhein-Erft-Kreis
02238-9494215
(Außerhalb unserer Sprechstunden)

Was ist ein Glaukom?

Erst einmal ist der Begriff Grüner Star (Glaukom) streng zu unterscheiden vom Grauen Star, beides sind zwei gänzlich unterschiedliche Erkrankungen. Um beide Krankheiten auch begrifflich zu trennen, sollte man besser vom Glaukom als vom Grünen Star sprechen. Während der Graue Star deutliche Symptome macht, ist dies beim Glaukom erst im Spätstadium der Fall. Der Graue Star ist auch in fortgeschrittenen Stadien mit großem Erfolg zu operieren, dies ist beim Glaukom nur bedingt der Fall.

Unter dem Begriff des Grünen Stars werden eine ganze Reihe unterschiedlicher Krankheitsbilder zusammengefaßt, denen gemeinsam ist, daß es zu einer Schädigung des Sehnerven kommt. Hierbei handelt es sich um ein Missverhältnis zwischen Drucktoleranz des Sehnerven und dem Augeninnendruck, der oft, aber nicht immer,erhöht ist!
Glaukom Trabekulektomie
Erhöhter Augendruck
Sehnerv
Welche Veränderungen finden beim Glaukom statt?
Die Ursache für die Drucksteigerung im Auge liegen in etwa 90%,dem sogenannten Offenwinkelglaukom, in den Abflußwegen des Kammerwassers. Dieses wird im Ziliarkörper gebildet, fließt von der Hinterkammer durch die Pupille in die Vorderkammer und dort in eine netzartige Struktur, das Trabekelwerk (schwarzer Pfeil). Bei Augen, die an Glaukom erkrankt sind,sind diese feinmaschigen Strukturen krankhaft verändert.

Hierdurch baut sich im Auge ein erhöhter Druck auf, der sich gleichmäßig auf das Auge und seine Strukturen ausdehnt.

Die druckempfindlichste Stelle des Auges ist der Sehnerv, der über längere Zeiträume geschädigt wird und dann die typischen Veränderungen entwickelt, die wiederum die typischen Funktionsausfälle im Sehen nach sich ziehen.