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Praxis Dr. med. Alexander Wähning
Facharzt für Augenheilkunde
Kölner Str.6-10
50126 Bergheim/Erft
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Notfallnummer

Augenärztlicher Notdienst
im Rhein-Erft-Kreis
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Wie wird der Graue Star operiert?

Phakoemulsifikation
Wie bereits im Kapitel Aufbau des Auges erklärt, liegt die Linse unmittelbar hinter der Regenbogenhaut. Sie besteht aus einem Kern, der sich im Laufe des Lebens verhärtet, umgeben von der weichen Linsenrinde.Die gesamte Linse wird von der Linsenkapsel umschlossen. Bei der Staroperation wird heute nicht mehr die gesamte Linse aus dem Auge entfernt, sondern es wird möglichst die hintere Linsenkapsel im Auge belassen. Bei der heute häufigsten Form der Staroperation, der Phakoemulsifikation (Linsenverflüssigung),wird über einen sehr kleinen Schnitt die Linsenkapsel vorne scheibenförmig eröffnet, der härtere Linsenkern mit Ultraschall im Auge verflüssigt und anschließend zusammen mit der weicheren Linsenrinde abgesaugt. Der zunächst nur etwa 3 mm große Schnitt kann entweder oben oder von der Seite so angelegt werden, dass er sich durch den Druck im Auge wie ein Ventil verschließt, so dass eine Naht nicht mehr erforderlich ist. Über diesen Schnitt wird in den nunmehr leeren Linsenkapselsack entweder eine gefaltete künstliche Linse aus weichem Material eingeschoben oder der Schnitt wird etwas vergrößert und eine Linse aus Plexiglas in den Kapselsack eingesetzt und mit ihren Schlaufen verankert. So ist ihr sicherer Halt in der hinteren Augenkammer gewährleistet.
Kunststofflinse
Kunststofflinse im Auge
In seltenen Fällen kann es sich während der Operation als schwierig oder gar unmöglich erweisen, eine Linse einzupflanzen. In diesen Fällen ist es aber möglich, das Auge nachträglich mit einer Linse im Augeninneren zu versorgen. Das gleiche gilt für Patienten, die vor längerer Zeit nach einem älteren Verfahren operiert wurden, bei dem die Linse mit ihrem Kapselsack entfernt wurde. Hier kann eine Linse hinter der Pupille festgenäht werden oder auch eine so genannte Vorderkammerlinse, d.h. eine Linse, die vor die Pupille geschoben wird, eingepflanzt werden.

Heute können praktisch alle Patienten mit Intraokularlinsen versorgt werden und vertragen sie fast immer. Nur in extrem seltenen Fällen gelingt es nicht, eine Linse einzusetzen, oder die Linse verursacht Komplikationen.

Eine häufig gestellte Frage ist die, ob man die Staroperation auch mit dem Laser durchführen kann. Dieses Verfahren hat sich noch nicht routinemäßig durchgesetzt, der Goldstandard der Behandlung ist hier die oben beschriebene Phakoemulsifikation.