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Praxis Dr. med. Alexander Wähning
Facharzt für Augenheilkunde
Kölner Str.6-10
50126 Bergheim/Erft
Tel.: 02271-43493
Fax:02271-678479
info@ihr-augenarzt.info
(Terminabsprache nur telefonisch)

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Notfallnummer

Augenärztlicher Notdienst
im Rhein-Erft-Kreis
02238-9494215
(Außerhalb unserer Sprechstunden)

Wie wird der Graue Star behandelt?

Star-Operation
Wie bereits erwähnt, haben Versuche, den Grauen Star mit Medikamenten zu behandeln, bisher keinen Erfolg gehabt, so dass als einzige Möglichkeit die operative Entfernung der Linse bleibt. Wenn sich die anfängliche leichte Linsentrübung verdichtet, ist eine Operation die einzige Behandlungsmöglichkeit, die auch meistens zum Erfolg führt - mit äußerst geringer Belastung für den Patienten, zumal der Eingriff in aller Regel schmerzlos ist und ambulant durchgeführt wird. Er ist heutzutage der häufigste und erfolgreichste Eingriff in der gesamten Medizin und wird jährlich in Deutschland etwa 600.000 mal durchgeführt.
Wann wird operiert?
Früher hieß es, ein Grauer Star müsse erst die nötige "Reife" haben, um ihn durch eine Operation beseitigen zu können. Dieser Begriff der Reife (sog. Cataracta matura) bezog sich auf eine inzwischen veraltete Operationstechnik, die nur in einem relativ weit fortgeschrittenen Stadium durchgeführt werden konnte. Bei den heutigen Operationstechniken spielt das Stadium des Grauen Stars fast keine Rolle mehr.

Der Patient kann in Absprache mit dem Augenarzt mitbestimmen, wann er eine Staroperation wünscht. Der Zeitpunkt zur Operation ist dann gekommen, wenn der Patient durch sein eingeschränktes Sehvermögen eine deutliche Einschränkung seiner Lebensqualität erfährt. Für Autofahrer gelten natürlich andere Maßstäbe als das subjektive Gefühl, noch ganz gut zu sehen. Hier sollte die Operation durchgeführt werden, bevor das Sehvermögen so schlecht ist, dass kein Auto mehr gefahren werden darf.

Ein Hinauszögern der Operation verschlechtert nur in seltenen Fällen die Aussichten auf Erfolg.Nur in seltenen Ausnahmefällen ist eine Kataraktoperation ein Notfall, und nur ein sehr fortgeschrittener Grauer Star muss zur Vermeidung von akuten Komplikationen unter Umständen sofort entfernt werden.

Mehr als 90 % aller Patienten können nach dem Eingriff wesentlich besser sehen. Doch mit diesem guten Ergebnis ist leider nicht zu rechnen, wenn ein Patient zusätzlich zum Grauen Star von einer anderen Augenkrankheit betroffen ist, wie etwa von einer altersbedingten Makuladegeneration, einer diabetischen Netzhautkrankheit, einem Grünen Star oder einer Durchblutungsstörung des Sehnerven. Infolge der höheren Lebenserwartung nehmen solche Mehrfacherkrankungen leider zu!

Wir helfen Ihnen bei Ihrer Entscheidung und sagen Ihnen, ob und welche Verbesserung die Operation für Sie bringen kann!

Unsere Praxis arbeitet ausschließlich mit großen Augenkliniken zusammen, wo gewährleistet ist, dass dieser Eingriff durch einen erfahrenen und routinierten Operateur durchgeführt wird, der diesen Eingriff täglich und schwerpunktmässig durchführt und auch eventuell auftretende Komplikationen beherrscht.